Warum dieser Blog?

Es gibt viele gute Gründe für einen Austausch über Tierkommunikation. Meine Intention ist es, die Erfahrungen aus jetzt 17 Jahren Tierkommunikation mit interessierten Menschen zu teilen und Raum für vielfältige, auch durchaus unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen zu schaffen.

Ein weiteres bedeutendes Anliegen ist mir, die Tierkommunikation aus der Ecke der überzogenen Lebensanschauungen, in der sie immer wieder gesehen wird, heraus zu holen und ihre Alltagstauglichkeit aufzuzeigen, die für sehr viele Tier-Menschen das fehlende Puzzle-Teilchen zur inneren Zufriedenheit sein kann. Die natürliche, geerdete Spiritualität der Tiere, statt Religionsdogmen und starren sektiererischen Vorschriften, ermöglicht es, gestärkt und vertrauensvoll durch`s Leben zu gehen, wenn wir bereit sind, ihre „Lebenshilfe“ anzunehmen. Sie bieten sie uns an, ohne erhobenen Zeigefinger,  aber mit Natürlichkeit und Authentizität – sie können (und möchten) nicht anders.  Sicher lernen die Tiere viel von uns, sie schätzen und respektieren das, ebenso steht ihnen unsere Wertschätzung zu für das, was wir von ihnen lernen können.

Diese und andere Beweggründe ließen mich dann doch diesen flexiblen Weg der Veröffentlichung wählen, er ist wie oben erwähnt, getragen von den Erfahrungswerten aus 16 Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Thema Tierkommunikation, nach angemessener Zeit „in der Ausbildung“ bei Penelope Smith in Deutschland und USA,  dann  als hauptberufliche Tierkommunikatorin,  Seminarleiterin und schließlich  selbst Ausbilderin von Kolleg/innen. Natürlich ebenso getragen von den Erfahrungen meiner Kund/innen und Kursteilnehmer/innen – von ihnen lerne ich ebenso wie von den Tieren, und das ist kein Lippenbekenntnis.

Für ein näheres Kennenlernen meiner Person, meiner Tiere, meiner Arbeit und meines Lebens schaut auf meine homepage www.tiergefuehle.de.

tk-living – die Fröhlichkeit, die Lebensfreude der Tiere annehmen, von ihrer Lebensweisheit lernen, wie sie auch mal schwere Zeiten bewältigen, ohne gleich in Schwermut zu verfallen – dafür steht tk-living. Wir (Tiere und Menschen) können hier zusammen Spaß haben, zusammen lachen, gemeinsam in die Tiefe gehen,  uns auch in Herausforderungen des Lebens gegenseitig unterstützen. Ein sprühendes Feuerwerk aus Lebendigkeit sind die Tiere, und sie möchten, dass wir mitmachen!

Ein weiterer Grund, diese anpassungsfähige Art des Erfahrungsaustausches zu wählen:

Da ich ständig, wirklich ständig, dazu lerne, von Tieren und Menschen, und immer wieder das, was ich lernen durfte, weiter entwickelt bzw. regelrecht über den Haufen geworfen wird, so wie es in einem dynamischen Er-Leben sein sollte, bietet ein interaktiver blog ideale Bedingungen für den Austausch.  Hier kann ich jederzeit ergänzen, neue Erkenntnisse hinzuschreiben, mich mit euch interessierten Menschen darüber austauschen und andere Überzeugungen kennenlernen und achten, auch wenn ich persönlich andere haben sollte. Bei all dem ist es mein Ziel, die Sichtweisen der Tiere zu den eventuell unterschiedlichen Meinungen der Menschen zu berücksichtigen – und diese weichen gelegentlich sehr ab von dem, was der mainstream ist.  Und nur wenn eine Tierkommunikatorin offen für alles ist, kann sie ohne Eigenprojizierung „übersetzen“.

Nichts ist „in Stein gemeißelt“. Tatsächlich gibt es vermutlich Einiges, wozu ich mich unpopulär und unangepasst, aber aufrichtig äußern werde, und ich hoffe, ich lerne dazu, bis ich den Seitenwechsel vollziehe. Wie Konrad Lorenz (der „Vater“ der Tier-Verhaltensforschung) bereits sagte: Täglicher Frühsport kann daraus bestehen, eine Überzeugung auf den Prüfstand zu stellen und ggf. wegzuwerfen.

Ihr seid eingeladen, diesen ständig sich verändernden, sich erweiternden Weg zu beobachten oder ihn mitzugehen – oder selbst an den Veränderungen mitzuwirken, ein weiterer Vorteil dieses blogs.

Wir können zusammen hinterfragen, durchaus schon mal kritisch, offen sein dafür, gewohnte Meinungen zu reflektieren und ggf. zu revidieren, einen fruchtbaren Austausch gestalten, andere Meinungen respektieren als Zeichen von Individualität.

Beginnen wir mit der Team-Arbeit!

 

Karina

www.tiergefuehle.de 

 

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | 2 Kommentare

Penelope spricht mit Mutter Erde.

Tierkommunikation Penelope Smith

Penelope Smith spricht mit Mutter Erde. Die Mutter der Tierkommunikation übermittelt im Februar 2017 die Mitteilung. Wir freuen uns! Wieder ein Stück Tierkommunikation lernen.

Ursprünglich nur auf Englisch, durfte ich das Video übersetzen und mit Untertiteln versehen.

Die amerikanische Tierkommunikatorin spricht mit Mutter Erde – ihr statement zur momentanen Lage in der Welt, hier eine überarbeitete Fassung der Version mit deutschen Untertiteln, und immer noch freue ich mich, wenn es euch aus der Seele spricht und über`s Weiterverteilen.

Einleitung von Penelope:

Alles lebt. Alles kommuniziert miteinander. Das ist die Lehre der Naturvölker, die die Erde als lebendes Wesen und als unsere bewahrende, erhaltende Mutter ehren.

In dieser Zeit des ökologischen Notstandes hat Penelope Smith, die Begründerin der Tierkommunikation weltweit, mit Mutter Erde und mit einigen für alle Tierarten stellvertretenden Spezies kommuniziert über die Rolle der Menschheit auf der Erde. Was daraus entstand, ist eine kraftvolle Botschaft über unsere Bedeutung als Beschützer der Erde.

Mehr Info zu Penelope: Tiergefühle

Penelope Smith

Pankhri

Der Ethik Code:

Uns leitet Mitgefühl für alle Lebewesen.

Wir wollen helfen, dass sich alle Spezies gegenseitig besser verstehen.            
Vor allem möchten wir den Menschen ihre verlorene Fähigkeit zurückgeben,  frei und direkt mit anderen Spezies zu kommunizieren.

Wir achten jene, die uns um Hilfe ersuchen.

Wir verurteilen sie nicht wegen ihrer Fehler und ihrer Missverständnisse und weisen sie nicht zurück. Vielmehr begrüßen wir ihren Wunsch nach Veränderung und ihr Verlangen nach Harmonie.

Wir wissen, dass wir uns spirituell weiterentwickeln müssen, um so fehlerlos und harmonisch wie möglich arbeiten zu können. Wir sind uns darüber im klaren, dass sich unsere unerfüllten Gefühle, unser kritischer Verstand oder ein Mangel an Selbst- und Nächstenliebe wie Schatten auf die telepathische Kommunikation legen können. Wir üben uns in Demut, immer bereit, unsere eigenen Missverständnisse bei der Kommunikation mit anderen (seien es menschliche oder nicht-menschliche Lebewesen) zu erkennen und zu korrigieren.

weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Für dein Tier essentiell: Artgerechte Fütterung

Für dein Tier essentiell: Artgerechte Fütterung

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Dein Tier als Freund in schweren Zeiten

Mein Artikel im Dezember 2016:

Dein Tier als Freund in schweren Zeiten

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Wie Tiere uns lehren, die Werte zu schätzen

Der November-Artikel:

Liebe zu Tieren hat ihre besonderen Werte

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Haustier oder Hausarzt – Können Tiere Krankheiten ihrer Menschen übernehmen?

Nächster Artikel mit einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt:

Haustier statt Hausarzt?

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Tierkommunikation – Wie genau geht das?

Artikel im compassioner im August 2016:

So kann jeder Tiere verstehen: echte Tierkommunikation

 

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Die intuitive Universalsprache

Der compassioner-Artikel im Juli:

 

So kannst du mit Tieren kommunizieren: Die intuitive Universalsprache

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Tiere als Persönlichkeitstrainer – Artikel im compassioner.com, dem online-Magazin von Veit Lindau

Der Artikel ist hier zu finden:

 

Tiere als Persönlichkeitstrainer

 

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Vermisste Tiere

Meine Infos zu vermissten Tieren findet ihr hier:

 

http://tiergefuehle.de/tierkommunikation_karina_heuzeroth/tierkommunikation/vermisste-tiere.php

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | Hinterlasse einen Kommentar

Warum Tierkommunikation lernen?

 

Wie „der Vater der Tierverhaltensforschung“ Konrad Lorenz bereits feststellte, entspringt der Wunsch nach einem Tier (oder mehreren) der uralten Sehnsucht der Menschen nach dem „verlorenen Paradies“.

Da unsere Lebensumstände jedoch anders sind als in diesem Zustand der absoluten Einheit, gibt es nicht selten Missverständnisse zwischen unseren tierischen Lebenspartnern und uns, obwohl wir sie lieben und sie uns.   Da kann die nonverbale, intuitive Kommunikation mit Tieren Klarheit verschaffen.

Es ist jedoch im Grunde nicht nötig, Tierkommunikation „zu lernen“. Es ist ein Erinnern an Verschüttetes und Ungenutztes, kein „Lernen“ im eigentlichen Sinne.

Es ist meine feste Überzeugung, dass die Fähigkeit dazu wirklich allen Menschen in die Wiege gelegt wurde, ebenso wie Empathie und viele andere Möglichkeiten zur nonverbalen Kommunikation.

Dies zu kultivieren, ins Bewusstsein zu rücken, ist die Basis für Tierkommunikation und meine Motivation, meine Freude an den Seminaren.

Eine Tierkommunikatorin hat keine „besondere Gabe“.

Für gute professionelle Tierkommunikations-Einzelberatungen ist es jedoch erforderlich, sich immer wieder selbst zu reflektieren – und sich reflektieren zu lassen! Sich immer wieder zu hinterfragen, in Demut und Bescheidenheit. Unter anderem, um differenzieren zu können, was Eigenprojizierung (eigene Gedanken und Gefühle) ist und was tatsächlich vom Tier übermittelt wurde. Dafür braucht es eine seriöse, fundierte und achtsame Ausbildung, und ebenso für den Umgang mit unseren Artgenossen, den Menschen, den Kund/innen und Kursteilnehmer/innen. Diesen gebührt der gleiche Respekt und das gleiche Wohlwollen wie den Tieren.

Es ist bekannt und erwiesen, dass in einem zwischenmenschlichen Gespräch viele Aspekte der Kommunikation ganz subtil ablaufen, auch über die Körpersignale hinaus, auch dann, wenn sich die Gesprächspartner nicht sehen, bei Telefonaten beispielsweise.

 

Und warum nun sollte ein Mensch sich dem widmen?  Was „nützt“ es den Menschen, sich auf diese Weise den Tieren zu öffnen und mit ihnen zu beschäftigen? Und wie hilft es beiden, Menschen und Tieren?

An dieser Stelle könnte ich natürlich meine eigenen Erfahrungen schildern, aber das feedback vieler Kursteilnehmer/innen freut mich immer wieder und ist sehr aufschlussreich. Sie berichten mir, dass ihre Öffnung für diese Art der tiefgehenden Kommunikation mit Tieren ihr Leben bereichert und in mancher Hinsicht verändert hat – anderen, tatsächlich lebenserleichternden Überzeugungen und Aspekten wird Raum gegeben, wenn wir uns der Sichtweise der Tiere öffnen. Jedoch nur, wenn sie das möchten. Es gibt ein altes Sprichwort ‚Bedenke wohl, worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden‘. Die Kommunikation mit Ihrem Tier oder Ihren Tieren kann dazu führen, dass positive Veränderungen in Ihr Leben treten – nicht immer sofort, aber allmählich, im individuellen Tempo.

Auch, wenn durch das Öffnen für die Weisheiten der Tiere manchmal das Überdenken eingefahrener Verhaltensweisen erforderlich ist und in der Folge Veränderungen geschehen, was für manche Menschen eine Herausforderung bedeutet: Dies ist ein dynamisches Leben, und die Tiere möchten, dass es ihren Menschen gut geht. Und – dass sie sich selbst gut tun! Unsere Haustiere erwarten nicht von uns, dass wir uns selbst völlig aufgeben, nur um ihnen ein rundum sorgloses und behütetes Leben zu ermöglichen. Wenn es eine gesunde Mischung aus Fürsorge für die Tiere und Fürsorge für sich selbst ist, sind sie glücklicher als mit einem Übermaß an Besorgnis, das auf sie gerichtet wird.

Deswegen ist es für die Menschen so bedeutsam, sich der intuitiven, nonverbalen Kommunikation mit Tieren zu öffnen. Zum Besten der Tiere und zu ihrem eigenen!

Ich habe es schon oft erlebt, dass die Tiere sich „ein Loch in den Bauch freuen“, wenn ihre Menschen nur versuchen, die Tiergefühle und ihre Betrachtungsweise des Lebens  zu verstehen – sie erwarten keine Perfektion von uns. Oft erzählen mir Kursteilnehmer/innen nach einem Kurs, dass ihre Tiere sich verändert haben, offener geworden sind, zugänglicher, fröhlicher, dass die ganze Beziehung leichter wurde, getragen von mehr gegenseitigem Vertrauen.

Natürlich – denn wenn sie wissen, dass wir  versuchen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt zu ergründen, entwickeln sie mehr Ausdruckskraft. Es ist wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn sich uns jemand aufrichtig widmet, fühlen wir uns angenommen und verbunden und vertrauen darauf, dass unsere Bedürfnisse wahrgenommen und geachtet werden. Genau das geschieht ebenso in der zwischenartlichen Kommunikation, es ist das, was wir für unsere Tiere tun können.  Sie spiegeln es, es kommt zurück.

Das ist es, was ich persönlich der Tierkommunikation und meinen Tieren zu verdanken habe. Eine tiefgreifende Veränderung der Sicht des Lebens, die vieles sehr viel leichter gemacht hat. Das, was ich gerne als den „gesunden Fatalismus“ und ihren Pragmatismus der Tiere bezeichne, lernte ich für mich ebenfalls umzusetzen (NICHT zu verwechseln mit Resignation, das ist etwas völlig Anderes!). Und nicht das Schicksal zwingen zu wollen mit aller Kraft.

Vertrauen in das Leben – eines der größten der vielen Geschenke, die die Tiere uns so großzügig geben.

 

 

Veröffentlicht unter Tierkommunikation - Alle Artikel | 6 Kommentare