Tiere als Persönlichkeitstrainer – Artikel im compassioner.com, dem online-Magazin von Veit Lindau

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Tiere als Persönlichkeitstrainer

 

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Vermisste Tiere

Meine Infos zu vermissten Tieren findet ihr hier:

 

http://tiergefuehle.de/tierkommunikation_karina_heuzeroth/tierkommunikation/vermisste-tiere.php

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Warum Tierkommunikation lernen?

 

Wie „der Vater der Tierverhaltensforschung“ Konrad Lorenz bereits feststellte, entspringt der Wunsch nach einem Tier (oder mehreren) der uralten Sehnsucht der Menschen nach dem „verlorenen Paradies“.

Da unsere Lebensumstände jedoch anders sind als in diesem Zustand der absoluten Einheit, gibt es nicht selten Missverständnisse zwischen unseren tierischen Lebenspartnern und uns, obwohl wir sie lieben und sie uns.   Da kann die nonverbale, intuitive Kommunikation mit Tieren Klarheit verschaffen.

Es ist jedoch im Grunde nicht nötig, Tierkommunikation „zu lernen“. Es ist ein Erinnern an Verschüttetes und Ungenutztes, kein „Lernen“ im eigentlichen Sinne.

Es ist meine feste Überzeugung, dass die Fähigkeit dazu wirklich allen Menschen in die Wiege gelegt wurde, ebenso wie Empathie und viele andere Möglichkeiten zur nonverbalen Kommunikation.

Dies zu kultivieren, ins Bewusstsein zu rücken, ist die Basis für Tierkommunikation und meine Motivation, meine Freude an den Seminaren – Infos dazu hier: https://tiergefuehle.de/kurse-tierkommunikation/basiskurs.html

Eine Tierkommunikatorin hat keine „besondere Gabe“.

Für gute professionelle Tierkommunikations-Einzelberatungen ist es jedoch erforderlich, sich immer wieder selbst zu reflektieren – und sich reflektieren zu lassen! Sich immer wieder zu hinterfragen, in Demut und Bescheidenheit. Unter anderem, um differenzieren zu können, was Eigenprojizierung (eigene Gedanken und Gefühle) ist und was tatsächlich vom Tier übermittelt wurde. Dafür braucht es eine seriöse, fundierte und achtsame Ausbildung, und ebenso für den Umgang mit unseren Artgenossen, den Menschen, den Kund/innen und Kursteilnehmer/innen. Diesen gebührt der gleiche Respekt und das gleiche Wohlwollen wie den Tieren.

Es ist bekannt und erwiesen, dass in einem zwischenmenschlichen Gespräch viele Aspekte der Kommunikation ganz subtil ablaufen, auch über die Körpersignale hinaus, auch dann, wenn sich die Gesprächspartner nicht sehen, bei Telefonaten beispielsweise.

Und warum nun sollte ein Mensch sich dem widmen?  Was „nützt“ es den Menschen, sich auf diese Weise den Tieren zu öffnen und mit ihnen zu beschäftigen? Und wie hilft es beiden, Menschen und Tieren?

An dieser Stelle könnte ich natürlich meine eigenen Erfahrungen schildern, aber das feedback vieler Kursteilnehmer/innen freut mich immer wieder und ist sehr aufschlussreich. Sie berichten mir, dass ihre Öffnung für diese Art der tiefgehenden Kommunikation mit Tieren ihr Leben bereichert und in mancher Hinsicht verändert hat – anderen, tatsächlich lebenserleichternden Überzeugungen und Aspekten wird Raum gegeben, wenn wir uns der Sichtweise der Tiere öffnen. Jedoch nur, wenn mensch das möchte.  Die Kommunikation mit Ihrem Tier oder Ihren Tieren kann dazu führen, dass positive Veränderungen in Ihr Leben treten – nicht immer sofort, aber allmählich, im individuellen Tempo. Es braucht dazu lediglich (für Menschen manches Mal nicht so GANZ leicht umzusetzen ;o) …) die Bereitschaft, diese Veränderungen zuzulassen, neue Wege einzuschlagen.

Auch, wenn durch das Öffnen für die Weisheiten der Tiere manchmal das Überdenken eingefahrener Verhaltensweisen erforderlich ist und in der Folge die erwähnten Veränderungen geschehen, was für manche Menschen eine Herausforderung bedeutet: Dies ist ein dynamisches Leben, und die Tiere möchten, dass es ihren Menschen gut geht. Und – dass sie sich selbst gut tun! Unsere Haustiere erwarten nicht von uns, dass wir uns selbst völlig aufgeben, nur um ihnen ein rundum sorgloses und behütetes Leben zu ermöglichen. Wenn es eine gesunde Mischung aus Fürsorge für die Tiere und Fürsorge für sich selbst ist, sind sie glücklicher als mit einem Übermaß an Besorgnis, das auf sie gerichtet wird.

Deswegen ist es für die Menschen so bedeutsam, sich der intuitiven, nonverbalen Kommunikation mit Tieren zu öffnen. Zum Besten der Tiere und zu ihrem eigenen!

Ich habe es schon oft erlebt, dass die Tiere sich „ein Loch in den Bauch freuen“, wenn ihre Menschen nur versuchen, die Tiergefühle und ihre Betrachtungsweise des Lebens  zu verstehen – sie erwarten keine Perfektion von uns. Oft erzählen mir Kursteilnehmer/innen nach einem Kurs, dass ihre Tiere sich verändert haben, offener geworden sind, zugänglicher, fröhlicher, dass die ganze Beziehung leichter wurde, getragen von mehr gegenseitigem Vertrauen.

Natürlich – denn wenn sie wissen, dass wir  versuchen, ihre Gefühls- und Gedankenwelt zu ergründen, entwickeln sie mehr Ausdruckskraft. Es ist wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn sich uns jemand aufrichtig widmet, fühlen wir uns angenommen und verbunden und vertrauen darauf, dass unsere Bedürfnisse wahrgenommen und geachtet werden. Genau das geschieht ebenso in der zwischenartlichen Kommunikation, es ist das, was wir für unsere Tiere tun können.  Sie spiegeln es, es kommt zurück.

Das ist es, was ich persönlich der Tierkommunikation und meinen Tieren zu verdanken habe. Eine tiefgreifende Veränderung der Sicht des Lebens, die vieles sehr viel leichter gemacht hat. Das, was ich gerne als den „gesunden Fatalismus“ und ihren Pragmatismus der Tiere bezeichne, lernte ich für mich ebenfalls umzusetzen (NICHT zu verwechseln mit Resignation, das ist etwas völlig Anderes!). Und nicht das Schicksal zwingen zu wollen mit aller Kraft.

Vertrauen in das Leben – eines der größten der vielen Geschenke, die die Tiere uns so großzügig geben.

 

 

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Sterbebegleitung

Für die Menschen:

„Nicht den Tod solltest du fürchten, sondern dein Leben nicht gelebt zu haben.“

Marc Aurel

Sterbebegleitung – ebenfalls ein hochsensibles Thema. Viele Anrufe erhalte ich, weil die Menschen wissen möchten, ob ihr Tier eingeschläfert werden möchte oder nicht. Natürlich ist es eine große Verantwortung und ich gehe sie sehr achtsam an.

Und auch hier möchte ich kein Schwarz/Weiss-Denken fördern! Wo ein Dogma aufgestellt wird, pralle ich zurück – es ist nicht grundsätzlich „richtig“ oder „falsch“, einzuschläfern oder eben nicht. Wobei hier an dieser Stelle eher aufgeklärt werden soll über die Möglichkeiten, den Weg ohne Spritze zu gehen.

Die Menschen sind häufig im Unklaren, was sie tun sollen in diesen Phasen, und wie sie es „richtig“ machen können. Sie werden verwirrt in ihren Gefühlen von Menschen in ihrem Umfeld, manchmal auch von Tierarzt/Tierärztin.
Wenn wir mit ihnen und dem Tier zusammen zur Klarheit finden, ist das für alle Beteiligten eine große Erleichterung.

Seit Anfang 2015 biete ich daher Kurse zur Sterbebegleitung an, offen für alle Tiermenschen, ein vorheriger Tierkommunikationskurs ist keine Voraussetzung (bei Interesse bitte mail an karina@tiergefuehle.de).

Viele Menschen sind geprägt von der so oft gehörten wiederholten Aussage „Tiere müssen erlöst werden von ihrem Leid“. Wenn es aber gar kein Leid ist, sondern der natürliche Sterbe-Prozess, so, wie wir Menschen ihn auch erleben?? Bei einem Menschen handeln – idealerweise – die Angehörigen, indem sie das Nötige tun und so ruhig wie möglich begleiten und pflegen.  Ebenso können wir es bei den Tieren auch tun – Altenpflege halt. Als Dank für ihre Liebe, ihre Begleitung über oft viele Jahre, und ihre Treue. Ständige Anwesenheit ist oft nicht nötig, manchmal auch nicht gewünscht vom Tier. Sie haben oft ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis und dafür sollte gesorgt sein.

Der übliche Tagesablauf kann und soll weitergehen, so normal wie möglich, das gibt den Tieren Sicherheit und den betreuenden Menschen ebenfalls in dieser für sie oft schwierigeren Situation als für das Tier.

Dazu kommt, dass die Tiere die menschliche Angst vor dem Tod nicht kennen. Insofern „leiden“ sie aus diesem Grunde nicht, auch wenn sie durchaus ein Bewusstsein darüber haben, dass sie sterben werden, was sie nicht ängstigt. Sie nehmen den Tod voller Hochachtung als Erfüllung des Lebenssinns an.

Oft – nicht immer! – möchten sie nicht, dass der natürliche Ablauf des Sterbens abgebrochen wird durch Einschläfern. Es ist – wie so oft – immer individuell zu entscheiden, und nicht pauschal.

Auch ich war früher – vor der Tierkommunikation – von der Aussage „Tiere kann man erlösen, Menschen nicht“ beeinflusst und habe eine Hündin und einen Kater einschläfern lassen. Heute weiss ich, dass sie mit ein wenig Pflege, Medikamenten und naturheilkundlicher Unterstützung diesen Gang sehr gut und natürlich hätten alleine gehen  können und wollen.

Vergangenes Verhalten, vergangene Fehler dürfen aber kein Grund für mich sein, mich dem Thema zu verweigern oder es nicht aus der anderen Sichtweise zu beleuchten. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich anregen.

Ich bin dankbar, dass ich neue Einsichten gewinnen durfte.

Natürlich muss, falls nötig, eine Schmerz-Therapie gemacht werden, das ist keine Frage, und wenn weder Naturheilkunde noch Schulmedizin sehr starke Schmerzen erträglich machen können, sollte ein Einschläfern ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Sehr viel kann  getan werden (wie bei Menschen), dass ein Sterben ohne Spritze ermöglicht wird.

Auch die akute Gefahr des Erstickens ist ein guter Grund, es nicht so weit kommen zu lassen und ggf. tierärztliche Sterbehilfe  in Anspruch zu nehmen. Es gibt einige andere Gründe, warum ein Einschläfern nötig sein kann. Und natürlich gibt es Menschen, die eine Sterbebegleitung nicht leisten können – oder glauben, sie können es nicht. Dann ist  intensive tierkommunikatorische Unterstützung sehr hilfreich, und wenn sie es dann doch schaffen, ihr Tier auf natürlichem Weg in den Tod zu begleiten, ist es eine unvergessliche und bereichernde Erfahrung.

Es ist ein sorgfältiges Erspüren seitens der Tierkommunikatorin nötig, was Tier UND Mensch an Sterbearbeit leisten können. Kein Tier möchte am Ende seines Lebens einen völlig überforderten Menschen zurücklassen. Und kein Tier möchte Schuldgefühle verursachen, weil es eingeschläfert werden soll oder wurde. Das sollte auf jeden Fall an dieser Stelle erwähnt werden! Diese Schuldgefühle jedoch, die bei manchen Menschen aufkommen, wenn eingeschläfert wurde, habe ich in fast 15 Jahren Tätigkeit als Tierkommunikatorin nach einer Sterbebegleitung ohne Einschläfern höchst selten erlebt.

Das Leid – oft ist es das der Menschen, die ihr Tier in diesem Zustand des Schwächerwerdens, des Rückzuges, nicht sehen können, und bereits vorweg trauern. Dabei birgt gerade diese Zeit die Chance zu sehr viel Innigkeit, Kommunikation, Gefühlsaustausch …

Ich möchte den Tieren durch meine Übersetzung helfen,  dass ihre Menschen diese Geschenke wahrnehmen können durch ihren Kummer und ihre Sorgen hindurch – beides können die Tiere selbst am besten in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

Selbst für die Menschen, die ein Tier begleiten und dies aus Überzeugung tun möchten, kommt fast immer ein Zeitpunkt, an dem sie zweifeln, an dem sie die fortschreitende Schwäche ihres Tieres nicht mehr mit ansehen können und glauben, dass es doch leiden muss. In diesen Momenten ist es wichtig sich klar zu machen, dass es keine Rückwärts-, sondern eine Vorwärtsentwicklung ist – das Vorwärts in die andere Dimension.

Der Körper verliert an Kraft, an Vitalität. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Seele sich lösen kann. Wenn mensch sich dies bewusst macht, ist es leichter, das Auflösen der physischen Kraft mit anzusehen und anzunehmen. Der Sterbeprozess bei Menschen ist nichts Anderes …

Und niemand muss ununterbrochen bei seinem sterbenden Tier sein. Ebenso wie bei Menschen gibt es Individuen, die alleine sterben möchten und dann gehen, wenn gerade mal kurz niemand anwesend ist.

Dann wiederum gibt es die, die oft tagelang auf die Ankunft eines geliebten Menschen oder Tieres warten und dann gehen. Wieso ist das so?, fragte ich mich und bekam die Antwort: Wenn der Abschied aus ihrer Sicht bereits vollzogen ist, möchten die Sterbenden den Rest des Weges, dein eigentlichen Übergang, alleine schaffen. Leider realisieren die Angehörigen bei Tieren, aber auch bei Menschen manches Mal nicht, dass dieses Abschiednehmen geschehen ist und glauben, sie dürfen das sterbende Tier auf gar keinen Fall verlassen. Oft wird nicht mal gewagt, das Haus kurz für einen nötigen Einkauf zu verlassen – und das Gegenteil ist der Fall. Wir sollten ihnen immer  mal wieder Gelegenheit geben zu gehen, indem wir für eine kurze Weile weggehen …

Oft sagen Menschen, die die Sterbebegleitung manchmal in einigen Tagen, manchmal über einige Wochen hinweg bei ihrem Tier geleistet haben, dass sie nach seinem Tod natürlich trauern, aber es schenkt ihnen sehr viel Trost, dass sie diese gemeinsame intensive Zeit  noch miteinander hatten. Diese Erfahrungen, die diejenigen, die zurückbleiben, in dieser tief innigen Zeit machen, gerade in den Momenten, wenn die Seele den Körper aus eigenem Entschluss verlässt, ist sehr sehr tröstlich in den Wochen und Monaten danach, in der Trauer.

Mein Ziel ist es zu erreichen, dass die Menschen selbst fühlen, für welchen Weg ihr Tier sich  entschieden hat. Das kann durch keine „Übersetzung“ einer Tierkommunikatorin ersetzt werden – dass man es selbst erlebt, fühlt.

Ich stehe bei Sterbe-Begleitungen Tag und Nacht zur Verfügung – das ist selbstverständlich.

 

 

 

 

 

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Kastration/Sterilisation

Ein Thema, das die Hunde- und Katzenwelt polarisiert.

Mein Ansatz dazu ist, Kastrationen sind weder „richtig“ noch „falsch“, allerdings bin ich der Meinung, dass bei weitem zu oft und zu früh kastriert wird.

Es gibt manchmal gute Gründe für Kastration, aber ein Tier vor oder während der Pubertät zu kastrieren, ist ein massiver Eingriff nicht nur in die körperliche, sondern auch in die geistig-seelische Entwicklung. Es erleichtert den Menschen manches, aber das darf nicht ausschlaggebend sein.

Der bekannte Verhaltensbiologe Udo Gansloßer und die mit ihm zusammen arbeitende Tierärztin Sophie  Strodtbeck betreiben Aufklärung zum Thema Kastration, und ich kann mich ihnen in vielerlei Hinsicht anschließen. Informationen zu ihnen und ihrer Arbeit sind im Internet und in Fach-Zeitschriften umfassend zu finden.

Die durch Kastration bewirkte Neigung zum Muskelabbau und Fettansammlungen und damit verbundene gesundheitliche Probleme können natürlich durch Ernährung und Bewegung beeinflusst werden, auch wenn vielen Menschen die entsprechende Konsequenz schwerfällt. Auch die Auswirkungen auf das Fell (es wird rauher und weniger glänzend) sind eher nicht als maßgeblich anzusehen für die Entscheidung „Kastration ja oder nein“.

Gerade neulich sprach ich mit einer Tierärztin darüber (nachdem mein Rüde Milao sterilisiert wurde, nicht kastriert, also lediglich unfruchtbar gemacht wurde, ohne dass Geschlechtsorgane entfernt wurden, da seine ebenfalls unkastrierte Schwester Meralla ebenfalls bei mir lebt und ich nicht riskieren wollte, dass in einer Sekunde meiner Unaufmerksamkeit „etwas passiert“). Das Argument vieler Tierärzte und Tierschützer, vor der Pubertät Hündinnen zu kastrieren, um der Bildung von Mamma-Tumoren (Geschwulste an der Gesäugeleiste) im fortgeschrittenen Alter vorzubeugen, widerlegte sie insoweit, als ein recht hoher Prozentsatz dieser Tumore gutartig ist und im Grunde keiner Behandlung bedürfen.

Natürlich bleibt das Problem der möglichen Gebärmutterentzündungen. Deswegen frühzeitig die Gebärmutter und/oder die Eierstöcke zu entnehmen, ist zumindest fragwürdig. Da sind wir im Bereich dessen, was in USA momentan recht verbreitet ist – viele Frauen lassen sich jung die Brüste amputieren, damit kein Brustkrebs entwickelt wird.

Und natürlich sollte eine unkastrierte Hündin sorgsam beobachtet werden auf die Anzeichen von Gebärmutter-Entzündung hin. Eine natürliche gesunde Ernährung hat einen nicht unerheblichen Einfluss darauf und sollte selbstverständlich sein.

Es nützt nichts, wenn Hündinnen kastriert werden zur Krebs-Prophylaxe, wenn ansonsten keine krebsvorbeugenden Maßnahmen ergriffen werden. Falls ein Körper eine Krebs-Disposition hat, werden die Tumore mit hoher Wahrscheinlichkeit an anderen Organen auftreten. Immer mehr Hinweise gibt es darauf, dass die jährlichen Impfungen ebenfalls die Krebsneigung verstärken. Immer mehr Studien bestärken die Meinung, die mittlerweile selbst viele Tierärzte unterstützen, dass es absolut nicht notwendig ist, die Impfungen bei Tieren jährlich zu wiederholen.  Darauf gehe ich in absehbarer Zeit in einem gesonderten Bericht ein.

 

Grundsätzlich kann ich nicht unterstützen, dass Kastration angewandt wird, um Tiere „anzupassen“. Was bei Hündinnen eh genau den gegenteiligen Effekt haben kann. Wenn die weiblichen Hormone das auch in ihnen vorhandene Testosteron nicht mehr überwiegen, kann ein mögliches aggressives Verhalten noch verstärkt werden.

Und von vielen Rüden ist bekannt, dass Aggressionen auch nach der Kastration nicht weniger häufig vorkamen. Immer wieder erzählen mir Kund/innen, dass der Versuch der chemischen Kastration mittels Hormon-Chip bei ihrem Rüden lediglich bewirkte, dass er unsicherer wirkte, die Verhaltensweisen, die durch eine Kastration gemildert werden sollten, traten  in ebensolchem  Maße wie vorher auf.

Wie gesagt, ich bin nicht grundsätzlich gegen Kastration, möchte lediglich ein Bewusstsein dafür wecken, dass nur dann zu diesem Mittel gegriffen wird, wenn es unumgänglich nötig ist, und nicht, weil es bequemer für den Menschen ist.

Tierschützer argumentieren natürlich damit, dass die Streunertiere sich ins Unermessliche vermehren würden, wenn nicht kastriert wird. Auch darauf geht Günther Bloch in seinem Buch „Die Pizza-Hunde“ sachlich ein und kann dies nicht bestätigen, und er spricht Studien in der Türkei an. Dort wurde sterilisiert statt kastriert, um das Gruppengefüge der Rudel nicht nachhaltig und sehr stressbeladen für die betroffenen Hunde zu zerstören. Kastrierte Tiere werden sehr gemobbt von den unkastrierten Mitgliedern der Rudel, und auch hierzulande kennen dieses Problem viele Menschen, zu denen ein kastrierter Rüde gehört.

Auch ich bin dieses Thema früher zu unkritisch angegangen und habe kastrieren lassen, ohne zu erwägen, ob es auch ohne diese Entscheidung gegangen wäre,  und ich bin dankbar, dass ich von jedem Tier etwas darüber lernen durfte und sie mich behutsam, aber nachdrücklich darauf aufmerksam machten, dass es immer auch andere Seiten einer Überzeugung gibt.

 

 

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Meine Mitarbeiter

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Empfindungen zur Tierkommunikation

Tierkommunikation ist, wenn das Herz vor Liebe überfließt.

Tierkommunikation ist Vertrauen.

Tierkommunikation ist schlicht die Verbindung.

Tierkommunikation ist – sichtbare Empathie von Bobby, Pflegehund von Christian, in einer schweren Zeit, ein tief ausdrucksstarkes Foto, das mich persönlich sehr berührt:

Christian_und_Bobby

Tierkommunikation ist zusammen erlebter Alltag, zusammen durchgestandene schwierige Zeiten und gemeinsam durchlebte Freuden.

Tierkommunikation ist beidseitig ehrliche Anerkennung der Individualität  und des eigenen Willens.

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Der Ernst des Lebens

Pankhri

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Tierschutz

Eine unterstützenswerte Initiative: www.starke-handicap-pfoten.de.

Zweimal in 2011 war ich bei den von den Verantwortlichen des Vereins ins Leben gerufenen Paralympixx als Parcourshelferin tätig – ein Heidenspaß für Hund und Mensch!

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Ernährung

Zusammen mit den viel zu häufigen Impfungen das grundlegend wichtigste Thema hinsichtlich der Tier-Gesundheit! Es ist mir ein sehr großes Anliegen, auf die Bedeutung der Ernährung hinzuweisen.

Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, ich habe lediglich in über 15 Jahren der Tätigkeit als Tellington-Touch-Lehrerin und Tierkommunikatorin viele Erfahrungen sammeln können. Sehr häufig erzählen mir Kund/innen von ganz unglaublichen gesundheitlichen Verbesserungen ihrer Tiere, sobald sie aufhörten (teilweise auf meinen Rat hin), Standard-Fertigfutter zu geben. Von den Tieren, die mein Leben in vielen Jahren bereicherten, hab ich ebenfalls viel gelernt in dieser Hinsicht.

So viele Tiermenschen füttern in gutem Glauben und nach bestem Gewissen das, was ihre Tiere schleichend krank macht – die Futtermittelindustrie hat da ganze Arbeit geleistet in vermeintlicher „Aufklärung“ über gesundes Futter und die meisten Tierärzte ebenfalls auf ihre Seite gebracht. Die Tierärztin Dr. Jutta Ziegler geht in ihrem Buch „Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden“  unter anderem ausführlich auf das Thema Ernährung ein. Und natürlich ist fast jedem Tiermenschen mittlerweile das Barfen bekannt, und dies ist wesentlich einfacher in der Handhabung, als vielen von ihnen bewusst ist. Die Angst, zu wenig „Pülverchen“ zuzufüttern oder falsche Zusatzstoffe, verhindert, dass mehr gebarft wird oder zumindest ein Großteil des Futters durch Rohes ersetzt wird.

Schon bevor es Fertigfutter für Hunde, Katzen, Pferde, für alle Heimtiere gab, haben sie nicht nur überlebt (nach einigen Angaben und Schilderungen älterer Menschen, wenn auch diese natürlich subjektiv sind, sogar weitaus gesünder), sondern sich sogar fortgepflanzt. Und das, obwohl nach Mindestangaben für Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementen niemand fragte.

Mein Ansatz ist einfach. Eine so natürliche Ernährung wie möglich. Sie ist die Basis für ein Tier, das gesund ist und im Alter gesund bleibt.

Mit jeder Mahlzeit entscheiden wir über Gesundheit und Krankheit eines Tieres (für uns selbst übrigens auch ;o) …). Die beste Schulmedizin, die beste Naturheilkunde kann nicht dauerhaft ausgleichen oder „wiedergutmachen“, was täglich mittels einer ungesunden Ernährung dem Körper zugefügt wird.

Immer öfter erhalte ich Anrufe von Menschen, die Hunde oder Katzen mit Nieren/Blasen-Problemen haben, Diabetes und Gelenksproblemen. Dies sind nur einige Beispiele für ernährungsbedingte Krankheiten. Daran kann die beste Tierkommunikation nichts ändern.

Einer der Hauptgründe ist ein viel zu hoher Getreideanteil im Katzen- und Hundefutter (von Zucker und Zuckerstoffen und vielen anderen höchst unguten Zusatzstoffen ganz zu schweigen). Oft sagen die Menschen (besonders Katzenhalter/innen), dass ihre Tiere das gesunde Futter  nicht essen. Nun, da ist wirklich Konsequenz angebracht. Wozu einem Tier täglich mehrmals Futter geben, das Krankheiten und damit verbundene Schmerzen verursacht?

Die älteren und alten Tiere, die ohne ernährungsbedingte Krankheiten leben, sind sehr selten geworden. Und immer mehr noch jüngere Tiere erkranken daran.

Erste Zweifel an dem, was die Futtermittelhersteller an Argumenten für die Notwendigkeit des Verfütterns ihrer Produkte anbringen, kamen mir, als Pankhri vor 20 Jahren als erstes Pferd in mein Leben trat, um mit dem Beispiel Pferdefütterung zu beginnen. KEIN Mineralfutter zu geben, war in Pferdekreisen eine grobe Nachlässigkeit und bedingt nach sehr verbreiteter Auffassung Mangelerscheinungen und Krankheiten. Mit der Begründung, dass die Wiesen nicht mehr kräuterreich genug sind (trifft oft zu) und daher Mineralstoffe und Vitamine unbedingt zugefüttert werden müssen. Es kam und kommt mir absolut unlogisch vor. Hatte ich doch kurz vorher einen glaubwürdigen Artikel gelesen, in dem über die toxische Wirkung von synthetisch hergestellten Mineralstoffen und Vitaminen berichtet wurde. Sie vergiften den Körper schleichend – und schädigen Nieren und Leber. Auch ein glänzendes Fell ist kein Garant für gute Ernährung und Gesundheit, es gibt Zusatzstoffe, die das Fell zum Glänzen bringen, jedoch im Körper nichts Gutes anrichten.

Warum diese billig und synthetisch hergestellten Zusatzstoffe zufüttern,  wenn ein Mangel an Kräutern besteht?? Dann ist es doch weit naheliegender, Kräuter zuzufüttern – was nicht unbedingt teurer sein muss. Im Sommer zum Beispiel wachsen viele Kräuter, die Pferde sehr gerne essen und die ihnen guttun, an Wald- und Wiesenrändern. Eine weitere Möglichkeit ist, auf einen abgetrennten  Teil der Weiden Kräuter zu säen. Dazu Zweige verschiedener Bäume zum Abknabbern geben, gelegentlich eine Apfelessig-Kur (damit habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen), ein natürlicher Salz-Leckstein – dann ist der Grund-Nahrungsbedarf gedeckt, zusammen mit gutem Heu.

Nun, seit ca. 16 Jahren bekommen meine Pferde kein Mineralfutter mehr. Sie sind jetzt knapp 23 und 26 Jahre alt und erfreuen sich einer guten Gesundheit. Es ist mir klar, dass solche Einzelfälle keine Anerkennung in wissenschaftlichen Kreisen finden werden. Aber viele Einzelfälle ergeben schon fast eine Studie.

Natürlich kann ein Organismus „verlernt“ haben aufgrund unnatürlicher Zufütterung, die nötigen Stoffe aus der Nahrung zu verwerten. Dann ist ein Ernährungs-Therapieplan vonnöten – dafür gibt es Expert/innen.

In Bezug auf Katzen- und Hundefutter denke ich ebenso – so natürlich wie möglich. Wozu natürlich zumindest ein gewisser Anteil an Rohfleischfütterung gehört. Es gibt mittlerweile genügend Literatur und Internetseiten, auf denen man sich informieren kann.

Tatsächlich kann ich oft nicht anders, als den Menschen, die sich zwecks Tierkommunikation an mich wenden, zu sagen, dass DIESES Problem kein Fall für Tierkommunikation ist, sondern für eine umfassende Ernährungsumstellung. So viele ernährungsbedingte Krankheiten bei Hunden, Katzen, Nagern, Vögeln und Pferde … Da kann die Tierkommunikation keine Wunder bewirken – wie denn auch, wenn das Problem beim täglichen Essen der Tiere liegt.

Es gibt durchaus einige wenige gute Fertigfuttermittel. Wer wirklich an der Gesundheit seiner Tiere interessiert ist, findet sie heraus und hinterfragt Behauptungen der Hersteller, die lediglich der Werbung dienen. „Teures Futter“ bedeutet nicht immer und nicht zwangsläufig „gutes Futter“. Roh füttern, selbst kochen, ein wirklich gutes Fertigfutter (kalt abgefüllt bei Dosenfutter,  da nur bei Kaltabfüllung auf Konservierungsstoffe verzichtet werden darf, gesetzliche Vorschrift), all diese Möglichkeiten sind akzeptabel, auch durchaus Mischformen davon.

Das Argument der höheren Kosten kann widerlegt werden – auf ein ganzes Tierleben gesehen, werden sie vielfach wieder eingespart an Tierarztkosten. Vom körperlichem Schmerz, den die ernährungsbedingten Krankheiten bei den Tieren verursachen, mal ganz zu schweigen.

 

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